Action Enerschool
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SensibilisationOrientierungsschule Gurmels
1A
Vom Baumstamm im Wald zum Holzschnitzel im Silo

Im Wald von Gurmels standen ein riesiger Häcksler und ein Container für die fertigen Holzschnitzel. Der Häcksler stand auf einem Lastwagen-Anhänger, der 32 Tonnen wiegt und der Motor hat 40 PS. Auf dem Lastwagen gibt es auch einen Kran.

Der Kranführer packte mit der Schaufel einen Holzstamm und legte ihn auf das Podest vor dem Messer der Häckselmaschine. Anschliessend schob der den Baumstamm durch den Häcksler. Der Baumstamm wurde immer kleiner. Das Messer machte 480 Umdrehungen in der Minute. Beeindruckend war, dass das Häckslermesser Baumstämme zerhacken konnte, die bis zu einem Meter breit waren.  

Ausgewechselt wird das Messer je nach Bedarf und Abnützung. Manchmal schon nach einem Stamm. 

Gebraucht für die Holzschnitzel werden Tannen und Bäume, gesunde und kranke. Den unteren Teil des Baumes braucht man für Tische, Fenster, usw.

Die Holzschnitzel wurden dann durch eine Röhre in den Container geblasen. Ähnlich, wie bei einem Maishäcksler. Ein mit Holzschnitzeln gefüllter Container könnte ein Dorf wie Gurmels bei -10° aufheizen.

Der Fahrer führte danach die Häcksel in die Schulhäuser von Gurmels. Rückwärts fuhr er auf ein Gitter und leerte den ganzen Inhalt in den Silo. Im Silo haben 700m3 Holzschnitzel Platz. Die Arbeiter, welche diesen Beruf ausüben, nennt man Förster.

Das ganze ist umweltfreundlich, denn wenn ein Baum gefällt wird, gibt es Platz für einen neuen. Es entsteht ein ständiger Kreislauf. Es macht der Natur nichts aus, wenn man kranke Bäume fällt. Sie würden beim nächsten Umwetter sowie umkippen oder sogar Unheil anrichten.

 

 

 

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